Martin Elbert

 

Martin Elbert, Jahrgang 1958, Gemeindepfarrer in Münster, verheiratet, zwei Kinder.

Theologinnen und Theologen sind oft Individualisten, sie sollen aber keine Einzelgänger sein und werden. Deshalb gibt es, nun seit über 100 Jahren, den Westfälischen Pfarrverein. Sein Untertitel: "Gemeinschaft westfälischer Theologinnen und Theologen" ist mir dabei besonders wichtig. Es kommt mir darauf an, dass wir mit dem Pfarrverein die Interessensvertretung unseres Berufs haben, die sich für die in der letzten Zeit wichtig gewordenen Fragen der gerechten Besoldung, des Dienstrechts und der Solidarität zwischen den Generationen der Theologinnen und Theologen einsetzt. Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen.

Pfarrverein bedeutet aber mehr als nur eine Lobby in Rechtsfragen. Deshalb gibt es die Pfarrerinnen- und Pfarrertage: Gelegenheit zum Kennenlernen, Anregung für das theologische Leben und Vergewisserung der Gemeinschaft. Weil der Pfarrverein meine Anliegen vertritt, arbeite ich im Vorstand des Pfarrvereins mit, als Schatzmeister, damit die Kasse stimmt.